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Zweiter Formcheck

Autorenbild: rerippstein
rerippstein
14. Apr.
1 Min. Lesezeit

Doch noch rechtzeitig habe ich diesen hartnäckigen Husten endlich abgeschüttelt – vermutlich hat er gemerkt, dass ich ernst mache und beim Zürich Marathon antreten will. Keine Lust auf 42,195 km Drama, der Gute.


Die großen Fragen standen im Raum: Wie schlimm wird es sich anfühlen und werde ich genug Luft bekommen? Nach den ersten 2–3 km dann die Überraschung: Ich komme tatsächlich in meinen Rhythmus. Es fühlt sich… gut an? Locker sogar? Verdächtig locker. Die Pace? Naja, nicht annähernd so schnell wie bei meinen früheren Zürich-Abenteuern aber doch wie ich es mir vorgenommen hatte.


Bis dahin also alles unter Kontrolle. Fast schon zu gut. Die eigentliche Frage war jetzt nur noch, wie lange bleibt dieser Zustand bestehen und ab wann meldet sich mein Körper mit einem lauten „Haha, war nur ein Scherz!“ zurück?

Die Befürchtungen haben sich dann leider ab Kilometer 25 bewahrheitet und die Beine wurden schon viel zu früh leer. Da ich aber sowieso wieder zurück nach Zürich musste, blieb mir nichts anderes übrig als natürlich weiter zu laufen.

So habe ich mich also noch halbwegs akzeptabel über die restlichen 17km gequält und bin letztlich zufrieden auf dem Sechseläutenplatz eingelaufen.


Fazit:

Der Kopf hat ohne zu murren mitgespielt, sodass die Beine, wenn auch widerwillig, Folge leisteten.

Der Motor hat auch zuverlässig im grünen Bereich seine Arbeit verrichtet, nur das Fahrwerk ist die Belastung noch nicht gewohnt.

Der Weg stimmt also soweit und ich hoffe, dass ich nun nicht nochmals durch Krankheit oder Verletzung eingebremst werde.

 
 
 

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